Das Sonnenbühler Irish Terrier Treffen fand heuer zum 9. Mal statt. Diesmal waren so viele "alte Hasen" dabei, dass sich Erklärungen bei der Begrüßung erübrigt haben, alle wussten wie es läuft. Die Hunde abgeleint, und dann einfach frei in das weitläufige und übersichliche Gelände. Kein Verkehr und keine anderen Hundespaziergänger, diesmal auch keine Schafherde im Tal. Das Wetter war uns freundlich gesonnen, wenn man es auch nicht von Anfang an wusste, da noch ein paar Wolken vorbeigezogen sind. Schwitzen musste man auch nicht. Die Irish sowie ein Airedale, ein Labbi und zwei Australian Terrier liefen fröhlich zusammen, und wenn es mal Konflikte gab, so konnten sie von den Hunden selbst geklärt werden ohne dass es zu Raufereien kam. Das wundert meist die Neulinge, die sich erst gar nicht vorstellen können dass auch die rüpeligsten Terrier so friedfertig sind, wenn sie nur Platz um sich herum haben und sich kein Mensch einmischt. Und die Irish genießen die Vielzahl an Artgenossen sichtlich. Für manche ist es ja auch ein Familientreffen, wo sich Wurfgeschwister oder auch mehrere Generationen von Verwandten treffen.

Wir Irish-Begeisterte haben uns ebenfalls über das Wiedersehen gefreut. Gelegenheit zum Austausch gab es unter anderem bei einer offenen Fragerunde, und natürlich durfte auch die beliebte Versteigerung von Artikeln rund um den Hund nicht fehlen. Regina Hennies organisiert und moderiert das Treffen ganz hervorragend, ihr Engagement wird von allen sehr geschätzt.

Der einzige Wermutstropfen ist für mich persönlich, dass bei den vielen Jahren der eine oder andere irgendwann fehlt. Natürlich kommen neue hinzu, aber für mich bleibt das Zurückdenken an jene, die früher mal dabei waren und inzwischen über die Regenbogenbrücke gegangen sind, ein fester Bestandteil des inzwischen traditionellen Irish Terrier Treffens.

Maren Jurk

 

Fotoimpressionen:

ankunftbegegnungen
entspanntes wandern
freies tobeneinfach gluecklich
sehen und gesehen werdenversteigerung