Irish Special Münster 2008
Irish Special in Münster ein voller Erfolg
Über 200 Gäste waren zum Hof Rickert gekommen, um den ersten Junge-Hunde-Tag der Irish Terrier mitzuerleben. Bei echt irischem Wetter, abwechselnd Sonne und Wolken, flanierte man zunächst über das Gelände um zu fachsimpeln, sich kennen zu lernen oder an den verschiedenen Ständen einzukaufen.
Für alle namentlich gemeldeten Hunde waren sogar Namens-Buttons vorbereitet, um das Kennenlernen zu erleichtern – so wusste man schon mal, wer ein Verwandter des eigenen Irish war. Auf einer großen Deutschlandkarte konnten die anwesenden Züchter ihre Flagge anpinnen.
Als Ehrengäste waren der 1. Vorsitzende des Klub für Terrier, Reinhard Ritz, und die FCI-Zuchtrichterin und Irish-Terrier Züchterin Monika Uhlikova, die am nächsten Tag bei der CAC-Schau richtete, gekommen. Beide ließen es sich nicht nehmen, sich auch aktiv an den Präsentationen zu beteiligen und aus der Sicht des Zuchtrichters den einen oder anderen Kommentar beizusteuern.
Das Publikum war international und teilweise von weit her angereist, wie Helga Richter-Lönnecke, die gemeinsam mit der Goldschmiedin Daniela Fuchs einen Ehrenpreis für die weiteste Anreise gestiftet hatte, genau ermittelt hat. Den Preis, einen silbernen Irish Terrier, bekam Paulina Ziółkowska-Radomiak aus Tschenstochau in Polen.
In freundschaftlicher, lockerer Atmosphäre wurden, von Helga Richter-Lönnecke moderiert, junge Irish Terrier aus 16 Würfen des vergangenen Jahres teilweise mit den Eltern präsentiert. Alle bekamen ein kleines Präsent mit dem Logo des Fördervereins und einen wunderschönen Irish Terrier aus Marzipan.
Anschließend durften spontan noch die vielen anwesenden Welpen aus 2008 den Ring erobern und schon mal eine Runde für den Junge-Hunde-Tag 2009 üben.
Der Vorsitzende der OG Münster von 1910, Walter Effing und sein Team hatten sich mit der Organisation mächtig ins Zeug gelegt. Sogar ein Team des WDR-Fernsehen war gekommen. Die Journalisten fingen einige schöne Bilder der Irish Terrier ein, die im und außerhalb des Rings Werbung für ihre Rasse machten. Auch für die angekündigte Blutprobenentnahme zu Forschungszwecken interessierten sie sich in einem Interview. Was bewegt Hundezüchter, an so einem Programm teilzunehmen? Die Vorsitzende des Fördervereins Maren Jurk erklärte es gerne.
Nicht nur die Cystinurie-Forschung sondern auch ein französisches Forschungsprojekt zur digitalen Hyperkeratose konnte vor Ort mit Speichelproben unterstützt werden. Weitere Speichelprobensets werden freiwilligen Teilnehmern vom Vorstand des Fördervereins gerne zugeschickt.
Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit der Championparade, sachkundig von Andrea Gasch vorgestellt. Die Deckrüdenpräsentation moderierte Maren Jurk, wobei alle Deckrüdenbesitzer Gelegenheit bekamen, über den Nachwuchs ihres Rüden zu berichten.
Parallel zu den Präsentationen standen gekaufte und selbst gebastelte Spiele für die anwesenden Irish Terrier zum Ausprobieren bereit.
Viele Fotos wurden gemacht, Hunde getrimmt, begutachtet und unter Züchtern gefachsimpelt. Bei bester Stimmung klang der Tag dann mit Irish Folk des Duos „Glengar“ im liebevoll in den irischen Nationalfarben geschmückten Pavillon aus. Am Ende wurde sogar noch getanzt, gesungen und die Musiker waren zu vielen Zugaben bereit.
Bei der Vorbereitung und Durchführung einer so großen Veranstaltung braucht man viele Helfer. Besonderer Dank gilt den Ehemännern der drei Vorstandsmitglieder sowie den ganzen Familien Schmengler-Berning und Wellmann für die tatkräftige Unterstützung, Christina Zoega für den schönen Katalog, Manfred Feigl für die unermüdlichen Standdienst am Fördervereins-Stand, Familie Rohde für die Marzipan-Irish und Horst Ruppert für die Irish-Terrier-Platzierungstafeln, die den Ring schmückten, den Ringhelferinnen Maike Willms, Katharina Füßmann und Birge Vietor sowie Burckhard Rönpage für den Fahrdienst und den Kuchenspenderinnen Christiane Schmengler-Berning und Familie, Florentine Peters und Elisabeth Eller, Jörg Brossette für die Startnummern, und Nick Schober für die Assistenz bei der Blutprobenentnahme.
Herrliche Fotos wurden uns zur Verfügung gestellt von Annette und Hubert Wellmann, Olaf Mönning, Andreas Franz und Peter Jaspers.
Der erste deutsche Junge-Hunde-Tag kam sehr gut an, standen doch hier gemeinsame Interessen im Vordergrund und das wurde in der Atmosphäre auch spürbar. Hoffentlich wird diese Veranstaltung im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden. Wir alle gewinnen dabei, für die Gemeinschaft und für unsere Rasse!
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